Es war mehr drin

Es war mehr drin
16.09.2013 - Mit Platz 2 und Platz fünf kehrt Markus vom Slovakiaring zurück, doch vor allem am Sonntag wäre mehr drin gewesen.

Der Ausflug des ADAC GT-Masters in die Slowakei an den Slovakiaring hat sich für Markus und Christer Jöns gelohnt. In beiden Rennen punkteten die beiden Audi-Piloten.

Doch zuerst der Reihe nach. Die Freien-Trainings am Freitag verliefen ganz zufrieden stellend und man fand sich beides mal in den Top-Ten wieder. In Qualifying 1 für das Samstagsrennen, holte Christer Jöns Startplatz sieben. Markus gelang dann in Qualifying 2 die perfekte Runde und er sicherte sich die Pole-Position für das zweite Rennen am Sonntag, übrigens seine erste im GT-Masters und das Ganze im 100. Rennen der Serie.

Das Rennen am Samstag wurde aufgrund starken Regens vor dem Rennen hinter dem Safety-Car gestartet. Nach drei Runden wurde das Rennen dann freigegeben und Jöns konnte sich im Audi R8 LMS mit der Startnummer 28 in der Spitzengruppe behaupten. Nach dem Pflichboxenstopp und dem Fahrerwechsel auf Markus, legte dieser gleich ordentlich los und man befand sich auf einmal auf Podiumskurs. Den zweitplatzierten Mercedes konnte Markus geschickt unter Druck setzten und sich so diese Positon sichern. Danach fuhr er die schnellsten Zeiten im Feld, doch der Abstand zum führenden war zu groß und man kam schließlich auf einem hervorragenden zweiten Platz ins Ziel.

Dementsprechend zufrieden war Markus auch nach dem Rennen: "Das Rennen war sehr gut und unser Audi hat perfekt funktioniert. Bei dem Duell mit Buhk in der Schlussphase wollte ich es nicht mit der Brechstange versuchen und habe auf meine Chance gelauert. Die hat sich dann auch ergeben. Ich hatte dann allerdings zwei Mal Kontakt mit dem Mercedes. Seine risikoreiche Fahrweise hat mich schon etwas gewundert, denn schließlich fährt er um die Meisterschaft."

Das gute Resultat vom Samstag und die super Ausgangslage am Sonntag, ließen eigentlich auf ein gutes Rennen hoffen. Im Gegensatz zum Vortag war es am Sonntag trocken. Doch schon kurz nach dem Start wurden die drei von vorne gestarteten Audis vom Feld überrollt, die Rennleitung schritt aber nicht ein und der Start ging wohl so in Ordnung. Im Laufe des Rennens kämpfte sich Markus auf Platz fünf zurück und übergab an Christer Jöns, der den Platz verteidigte und nach Hause fuhr und somit weitere Punkte sammelte. Allerdings wäre mehr drin gewesen. In zwei Wochen steht nun das Finale auf dem Hockenheimring an.

Für Markus geht es aber schon am kommenden Wochenende an den Nürburgring, dort startet mit den 1000 KM vom Nürburgring das Finale der Blancpain Endurance Series.

Markus mit Scherer Sport Audi R8 LMS bei den 24h Nürburgring

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